Titel: Frauenkunstwerkstatt

   
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Impressionen

Die Frauenkunstwerkstatt

nahm mich zu einem Zeitpunkt in ihren Schoß auf, als ich am Boden zerstört war.
Ich nahm dankbar, um nicht zu sagen voller Demut das Angebot an, eine Anlaufstelle zu haben, in der ich mich verstanden, aufgehoben, mitgetragen, angenommen, getröstet, beschäftigt und mich für Stunden vor unsäglichen Schmerz und trostloser Einsamkeit, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Todessehnsucht bewahrt und beschützt fühlte.

Nachdem das Schlimmste, dank geleisteter Mithilfe der Frauenkunstwerkstatt mittels Gesprächsrunden, Einzelgesprächen, Malen aus dem Unbewussten überstanden ist, möchte ich zum Ausdruck bringen, was ich an der Frauenkunstwerkstatt sehr schätze:

Die Freiheit der Besuchswahl, ohne in ein Zeitkorsett gezwängt zu sein.
 
      Beim Sprechen und Malen in der Runde mitmachen zu dürfen, aber nicht zu müssen.

Bei den Gesprächsrunden andere Meinungen inklusive professioneller zu hören, aus konstruktiver Kritik, den Problemen anderer und deren positiven Entwicklung zu lernen. Lernen eigene Verstrickungen, alte Verhaltensmuster zu durchschauen, erfahren auf dem Weg zu sein, sein Leben mit allen Hoch und Tiefs in den Griff zu bekommen.

Die kundige Deutungsweise meiner Bilder, die nicht Sagbares über mich sagen, zum Nachdenken anregen und Selbstheilungskräfte in Gang setzen.Viel Aufschlussreiches über die Kunsttherapie zu erfahren und ihre Auswirkungen an Leib und Seele mitzubekommen.

Das vielfältige Angebot verschiedene Techniken und Materialien künstlerischen Ausdrucks kennen lernen zu dürfen.

Die Möglichkeit seine Werke einmal im Jahr ausstellen zu können.

Die Chance sich Tipps, Ratschläge, Hilfe jedweder Art holen zu können.

Das Übungsfeld Frauenkunstwerkstatt, auf dem ich in allen Hinsichten lernen kann: mich einzubringen und einzulassen, emotional, sozial und kreativ geben und nehmen zu können.

 
     

Das Kommunizieren, was mir half, die Scheu vor mehreren zu sprechen, ein wenig zu überwinden, und auch zu lernen, die richtigen Worte bzw. Sprache wieder zu finden, meine Gefühle ausdrücken und mich selbst besser erkennen zu können.

Den Austausch, die Konfrontation mit Frauen und der Verschiedenartigkeit der Stimmungen, die je nach Besucherinnen wechseln. Nichts ist vorhersehbar, alles mehr oder weniger spontan in diesem spannenden Mikrokosmos, in dem ich Einblick in andere Welten bekomme, anhand verschiedenster Befindlichkeiten, in denen ich mich als Zuschauerin und Akteurin erlebe.

Die abwechslungsreichen Angebote,

wie die Besuche diverser Galerien, in die Welt nach draußen, die unendliche Einblicke und Anregungen geben.

und ChiGong, Entspannung mit Blick nach innen, die Kraft spendet und mich zu meiner Mitte bringt.

Das Gemeinschaftserleben Essen, zusammen vorbereiten, arbeiten, genießen, lachen, weinen, nacharbeiten.

Die Freiheit nur da zu sein und sich aufgehoben fühlen zu dürfen.

Auf Mitgefühl stoßen, sich verstanden fühlen, sagen zu dürfen wie einem gerade zumute ist, und dass fast alles sein darf.

Die sich ergebende Tagesstruktur empfinde ich als sehr sinnvoll und hilfreich.

Gabriele

 

 
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Dreh-, Angel- und Anlaufpunkt

Seit nunmehr fünf Jahren ist die Frauenkunstwerkstatt der wichtigste Dreh-, Angel- und Anlaufpunkt in meinem ansonsten wenig Konstanten bietenden Leben.

Ständig drangsaliert von Sozialamt, Krankenkasse (... psychische Erkrankungen sind nach wie vor kaum als "echte" Krankheit anerkannt, was dazu führt, dass ich mich an sämtlichen Stellen erklären und rechtfertigen muss), bietet mir das Team der Frauenkunstwerkstatt nicht nur einen verlässlichen Ruhepol, sondern auch kompetente und vor allem praktische Hilfe, gerade beim kräftezehrenden und verunsichernden Zug durch den Ämterdschungel, bei dem man als "Einzelkämpfer" leicht unter die Räder kommen kann.

Im Vordergrund steht jedoch die künstlerische und kunsttherapeutische Arbeit, die im geschützten Rahmen und ohne "männliche Konkurrenz" stattfinden kann, was im Übrigen nicht heißt, dass wir Besucherinnen allesamt männerfeindliche Feministinnen sind (und alle lesbisch!).

 
      Nein - so darf man sich die Frauenkunstwerkstatt nicht vorstellen.

Aber vieles ist einfach unkomplizierter ohne die Männer und traumatische Themen wie Gewalt, sexueller Missbrauch, ..., bei denen Männer leider meistens als Täter die Hauptrolle spielen, können unter Frauen doch verantwortungsvoller behandelt werden.

Einmal im Jahr öffnen wir aber die Tür für Männer (und alle anderen Interessierten) bei unserer Jahresausstellung, die meistens im November stattfindet.

Da liebe Herren, können Sie sich überzeugen, dass wir keine furchterregenden Kräuterhexen sind, die bei Vollmond auf Waldlichtungen Menstruationsfeste feiern, sondern mehr oder weniger normale Frauen, die Ängste, Depressionen, Psychosen, Manien künstlerisch verarbeiten, um im Idealfall gesund zu werden.

Mara

 

 
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T ee (Pfefferminzwasser)

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Bettina

 

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Sterne am Himmel

Wenn ich sehe, dass ich einmal, vor meiner Berentung bis zu acht Stunden täglich mit Kindern gearbeitet habe, die in ihrem Leben keine große Starthilfe mitbekommen haben, die soviel Liebe brauchten wie Sterne am Himmel, dann berührt es mich tief im Inneren.

Hierher kam ich und fühlte mich verloren, konnte den Schatz der Sterne nicht mehr sehen und fühlen. Ich wurde liebevoll aufgenommen, durfte so sein wie ich bin, mal unglücklich und traurig, mal voller Freude, oft ängstlich und erschüttert.

Ich erlebe hier eine Atmosphäre, in der jede Frau geachtet wird in ihrer Art, egal was sie mitbringt. Ich erlebe Respekt und Achtsamkeit und durfte lernen, mich und andere in Beziehungen zu erfahren mit allem was dazu gehört. Ich erfahre, dass Konflikte zu meinem Leben dazu gehören, und freue mich, dass ich zusehends Sicherheit bekomme, diesen entgegenzutreten. Ich darf hier vertrauen, und weiß, dies, was ich hier mitbringe, hat einen guten Boden, und spüre, wie ich mich Schrittchen für Schrittchen dem Leben wieder entgegentreten traue.

 
      Ich fing an, hier mich in meiner Kreativität zu erfahren. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals Ton anfassen kann und jetzt macht es mir große Freude zu kneten und meine innere Welt zu gestalten. Ich gebe meinen inneren Bildern Platz.

Ich sammle hier Augenblicke, Sterne, damit ich sie eines Tages teilen kann.

Noch weiß ich nicht, was mein Leben noch alles zu bieten hat, es macht mir schon noch Angst, aber ich freue mich auch auf meine Zukunft. Dafür und für vieles mehr möchte ich danke sagen.

Juliane

 
       
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SpacerUntertitel: Lebensart e.V.

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